Gerade in wirtschafltich schwierigen Zeiten kann es sein, dass Existenzgründer an Kosten sparen, die sie nicht unbedingt auf sich nehmen müssen – was auch verständlich ist. Allerdings kann ein Mangel an entsprechender Absicherung hier schnell auch das Aus für den Existenzgründer bedeuten. Insofern ist es ratsam je nach finanzieller Situation das Portfolio an Versicherungen aufzustocken.
Grundsätzlich benötigt auch der Existenzgründer eine Krankenversicherung – ob private Krankenversicherung oder gesetzliche Krankenkasse hängt von der Vorgeschichte und insbesondere auch dem Einkommensniveau des Versicherungsnehmer ab. Neben dieser Versicherung sollte jeder Arbeitgeber auch in schwierigen Zeiten daran denken, Fehlleistungen seiner Mitarbeiterschaft zu versichern. Wer Angestellte hat sollte keinesfalls auf eine Betriebshaftpflichtversicherung verzichten. Um sich abzusichern sollte der Unternehmer außerdem an seine Altersvorsorge denken und – ganz wichtig – den Fall, dass er selbst arbeitsunfähig wird, in seine Planungen mit einkalkulieren. Hier sei die Berufsunfähigkeitsversicherung angesprochen.
Diese Versicherungen sind gerade für Existenzgründer äußerst wichtig. Ist die Gründungsphase erst einmal überstanden kann sich der Unternehmer dann über weitere Versicherungen Gedanken machen, die sicher nicht minder wichtig sein können. Darunter fallen zum Beispiel die Betriebsausfallversicherung oder auch Betriebskostenversicherung sowie insbesondere die Firmenrechtsschutz.