So manch einem Datenschützer wachsen angesichts derartiger Vorhaben vermehrt graue Haare – und doch könnte das Vorhaben der Versicherungen auch Positives nach sich ziehen: Unsere PKW’s sind mit vielfältiger high-tech Elektronik ausgerüstet und in nicht allzu ferner Zukunft könnte noch ein Baustein hinzukommen. Versicherungen testen ein GPS Modul, welches das Fahrverhalten und den Standort des entsprechenden Wagenlenkers bzw. Gefährts ständig an die Zentrale der Versicherung übermittelt. Hierdurch könnte der jeweilige Fahrer genauer in eine bestimmte Risikoklasse eingestuft werden. Somit würden Autofahrer, welche freiwillig (!) diese Überwachung akzeptieren würden von günstigeren Tarifen profitieren können, falls sie auch tatsächlich defensiv fahren. Fragt sich nur, was mit den Tarifen derjenigen Autofahrer wäre, die nicht an dieser Big Brother Überwachung teilnehmen wollen würden… (vgl. www.sueddeutsche.de)
Marie April 29th, 2009, 14:06
Das halte ich mal wieder für eine ausgesprochen unnötige Idee. Zur Sicherheit würde das vermutlich in keinster Weise beitragen und ich bezweifel, dass sich viele Menschen freiwillig derart überwachen lassen wollen, da müssten die Versicherungen mit ihren Preisen doch schon ganz stark runtergehen. Und selbst dann wäre ich mir immernoch nicht sicher, ob es mir das wert wäre. Da könnte ich mir schon eher vorstellen, dass so eine box einfach Pflicht für alle Kraftfahrzeuge wird. So könnte man wenigstens die Verwendung der Daten noch besser kontrollieren und regeln. Gläserner werden wir eh Stück für Stück.